Schwerpunkt: Netzwerkbildung und Kommunikation
Maßnahme: Ausbau der institutionellen Zusammenarbeit und grenzüberschreitender Netzwerke
Laufzeit: 01.12.2004 - 30.11.2007

Die Grafik stellt dar, wie sich die einzelnen Behandlungselemente im Versorgungsnetzwerk miteinander verbinden
Kurzbeschreibung: Mit dem Ausbau integrierter Versorgungsstrukturen können Schnittstellenprobleme (z.B. ineffizienter Datenaustausch, Doppeluntersuchungen, oftmals unzureichende Abstimmung innerhalb der medizinischen Bereiche) überwunden und Systemreserven optimiert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schnittstellen zwischen stationärer Akutmedizin, stationärer Rehabilitation und ambulanter Nachversorgung. Durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien entsteht ein umfassender Informationsfluss. Das Netzwerk ermöglicht den Partnern, Synergiepotentiale aufzudecken und Ressourcen besser zu nutzen.
Im Einzelnen sieht das Projekt vor, dass patientenbezogene Daten (z.B. Krankengeschichte, diagnostische Daten, Operationsberichte) nach vorheriger datenschutzrechtlicher Überprüfung mit moderner EDV vom operierenden bzw. nachversorgenden Krankenhaus in die Rehaklinik übertragen werden und nach erfolgter Rehabilitation mit den Daten aus diesem Aufenthalt zurück in das ursprünglich einweisende Krankenhaus. Die Daten können auch für die ambulante Nachversorgung zur Verfügung gestellt werden. Für die Patienten ergibt sich eine wesentliche Verbesserung im Behandlungsablauf.
Projektträger:
Median Reha-Zentrum Bernkastel-Kues,
D-54470 Bernkastel-Kues
Projektpartner:
Institut National de Chirurgie Cardiaque et de Cardiologie Interventionnelle (INCCI),
L-1210 Luxembourg;
Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL),
L-1210 Luxembourg